In Freiburg wechseln die Wahlwerbeplakate von Landtagswahl zu OB-Wahl: Namen, Sprüche, Versprechen, Forderungen. Oft mit inhaltlosen Worthülsen, manchmal völlig sinnbefreit. Die Schwierigkeit, die Aufmerksamkeit von Mitmenschen zu gewinnen, kennen wir bei VELOHAVEN auch. "Willst du unseren Newsletter abonnieren?" "Nee, lasst mal, ich kriege schon zu viele Infos und Nachrichten!" Da könnte sich ein grundsätzliches Problem auftun: Wenn wir es den Tech-Firmen und deren Algorithmen überlassen, von welchen "News" wir unsere Aufmerksam stehlen lassen, dann würden wir zu "ängstlichen Buchhaltern unserer eigenen Aufmerksamkeit", meint die Filmemacherin Alyssa Loh in einem Interview in der taz.
Was kann da helfen? Alyssa Loh schlägt "Orte des Aufmerksamkeitswiderstands" vor: Lokale, konsumfreie Räume, an denen sich Menschen treffen, miteinander agieren und gemeinsam etwas auf die Kette kriegen. Wo Informationen und Nachrichten ausgetauscht werden, die wirklich alltagsrelevant sind und durch die zwischenmenschlichen Beziehungen Bedeutung gewinnen.
Wenn du denkst, VELOHAVEN könnte so ein Ort werden, dann lass dich auf unseren Newsletter ein. Vielleicht hast du sogar die Möglichkeit uns dabei zu unterstützen, diesen Ort in Freiburg zu schaffen. Tue dich mit uns zusammen. Dieses Projekt soll wirken (vorsicht jetzt kommt ein Werbespruch 🙄): VELOHAVEN - Mehr als nur ein Haus*
* Es ist ein Nachhaltigkeitsprojekt: Verkehrswende, Nachbarschaft, Teilen, Wohnwende, Geldanlage, PV-Kunstwerk, BikeKitchen, Nistplatz, Fairteiler, Rikscha- und LastenVelo-Stellplatz, sicherer Hafen, Bildungsprojekt, Demokratie, Selbstverwaltung, ...
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